Trockenfutter - die Menge macht's
Beim Thema Trockenfutter scheiden sich die Geister. Für die einen
ist Trockenfutter reines Gift für die Tiere, für die anderen
gehört ein
unbedingt randvoll gefüllter Futternapf zum festen Bestandteil
der Meerschweinchenhaltung. Wir
können uns keiner dieser beiden Einstellungen vorbehaltlos
anschließen. Für uns ist Trockenfutter nicht gleich Gift,
aber auch einen
permanent mit Trockenfutter gefüllten Napf können wir
nicht befürworten.
Die Gurkenmonster stehen für den Mittelweg:
Beim
Trockenfutter liegt der Schlüssel in Zusammensetzung und Menge,
also: beim Tierhalter!
Wichtig
zu wissen: Meerschweinchen können im Vergleich
zu bspw. Kaninchen, nicht selbst Vitamin C bilden. Es muss - wie
beim
Menschen auch - über die Nahrung zugeführt werden...wie
bei allem außer frischem Wasser und Heu: in Maßen!
Es ist zu beachten, dass:
~ Trockenfutter nicht zuviel (am besten
kein) Getreide enthält
~ (möglichst)
kein Zucker enthalten
ist (dazu zählen auch Honig und Melasse)
~ Bäckerei-
und Nebenerzeugnisse nicht enthalten
sind
~ Milch-
und Molkereiprodukte nicht enthalten
sind
Der Handel bedient den Tierhalter mit zahlreichen Dingen,
die letztlich nur dem menschlichen Auge und damit dem prallen
Geldbeutel der Futtermittelhersteller dienen, und nicht
in den Meerschweinchenmagen gehören:
Dazu
zählen sämtliche Futterstangen (auch Kräcker genannt),
alle Arten von Drops, etc...
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Man hat die Wahl zwischen Pellets und Mischfutter:
Für
was man sich entscheidet, liegt letztlich wieder im Ermessen des
Besitzers. Zu bedenken gilt dabei, dass die meisten
Schweinchen schnell ihr Lieblingsbestandteil des Mischfutters entdecken
und andere Teile dann konsequent nicht fressen.
Wir
haben mit dem Futter: Science
Selective GuineaPig und Gumo`s
getreidefrei gute Erfahrungen gemacht.
Pro Tier und Tag wird eine
kleine Handvoll in den Napf gegeben oder über das
Heu verteilt.
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